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Gedanken zum aktuellen Saturn/Neptun-Quadrat


20.6.2016 - Das abnehmende Quadrat von Saturn und Neptun ist die derzeit bedeutsamste Konstellation. Der Aspekt war am 18. Juni zum zweiten Mal exakt. Der dritte und letzte Übergang wird sich Mitte September ereignen. Dazwischen ist Saturn/Neptun ständig mit einem Orbis von 1,5 Grad und weniger wirksam.
Mit Saturn und Neptun treffen zwei polare Prinzipien aufeinander: Saturn ist ernst, konservativ und verantwortungsbewusst. Er verkörpert staatliche Strukturen, Regeln und Gesetzte. Er stellt hohe Anforderungen an sich und andere. Er verhilft zu Konzentration und Disziplin. In negativer Hinsicht kann sich Saturn von einer harten, rigiden und einschränkenden Seite zeigen, wobei Vertrauen und Mitgefühl auf der Strecke bleiben. Neptun verkörpert dagegen gerade die zuletzt genannten Qualitäten. Er ist sensibel und leicht zu beeinflussen. Er steht für Entgrenzung, Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe. In negativer Hinsicht kann er unsicher, unrealistisch und weltfremd agieren.
Aufgrund der großen Gegensätzlichkeit stellt die Kombination dieser beiden Planeten eine besonders sensible und verletzliche Mischung dar. In positiver Hinsicht können die eigenen Visionen kanalisiert und geerdet werden. Als negative Entsprechung lösen sich als sicher geglaubte Strukturen auf und wir erleben Zustände der Verunsicherung und Infragestellung.

Auf der munanen Ebene entspricht das aktuelle Saturn/Neptun-Quadrat insbesondere der Flüchtlingskrise, die uns seit Mitte des vergangenen Jahres massiv beschäftigt, aber auch dem islamistischen Terror, der derzeit eine sehr reale Bedrohung darstellt. Neptun symbolisiert unter anderem Außenseiter und Zu-kurz-Gekommene. Saturn steht für Missstände, Versäumnisse und Hindernisse, er repräsentiert außerdem staatliche Strukturen, den Verwaltungsapparat, die Bürokratie. Zudem befindet sich Saturn im Schütze-Zeichen, das für Glauben und Religion steht, aber auch für Ausländer und Asylanten.

In der Vergangenheit konnten wir immer wieder beobachten, dass es im Zeitband von Saturn/Neptun-Spannungen zu einem massivem Vertrauensverlust zwischen den Menschen und ihren Führungspersonen aus Politik und Wirtschaft kam. Themen wie Verrat, Betrug und Misstrauen bei Politikern und Regierungen waren dementsprechend typische Entsprechungen, ebenso Gesetzesverstöße, Korruption, und Skandale.
Diese Entsprechungen sind auch in der aktuellen Phase des Saturn/Neptun-Quadrates zu beobachten. Die Unzufriedenheit der Menschen ist derzeit so groß wie lange nicht mehr. In Europa feiern rechtspopulistische Kräfte Wahlsiege am Fließband. In den USA machte das Misstrauen der Bevölkerung gegenüber dem Establishment das Emporkommen eines Donald Trump überhaupt erst möglich. Überall sind derzeit Politiker und Parteien erfolgreich, die Ängste und Vorurteile schüren und einfache Lösungen versprechen.

Eine weitere Entsprechung, die wir in den vergangenen Wochen beobachten konnten, sind Schäden (Saturn) im Zusammenhang mit Wasser (Neptun), beispielsweise Unwetter, Hurrikans und Überschwemmungen. Aber auch ein Mangel (Saturn) an Wasser (Neptun) und dementsprechend Dürre, Trockenheit und Ernteschäden in Teilen der Welt sind denkbar.

Auf der persönlichen Ebene fordert uns Saturn/Neptun dazu auf, den Unterschied zwischen Traum und Realität zu erkennen. Falls unsere Visionen tragfähig sind, können wir sie kanalisieren und ihnen eine Form geben. Dann lässt sich durch Ausdauer und Zielstrebigkeit auf lange Sicht mehr erreichen, als wir uns momentan vorstellen können. Von realitätsfernen Ideen und Projekten sollten wir uns unter diesem Aspekt indes verabschieden.

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1./2. Oktober 2016:
Halbsummen

Als Alfred Witte zu Beginn des letzten Jahrhunderts das Prinzip der planetaren Symmetrien in die Astrologie einführte, stieß er zunächst auf Unverständnis und Ablehnung. Erst Jahrzehnte später konnten seine Ideen in ihrer vollen Tragweite erfasst werden. Heute lässt sich rückblickend sagen, dass die Entdeckung der symmetrischen Planetenbilder die Astrologie revolutioniert hat.

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