Olaf Staudt
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Astrologische Analysen



Wichtige Horoskope des Atomzeitalters


Derzeit wird in Deutschland wieder einmal heftig über den Ausstieg aus der Kernenergie diskutiert. Ich möchte Ihnen aus diesem Anlass die wichtigsten Horoskope des Atomzeitalters vorstellen. Alle untersuchten Geburtsbilder markieren entscheidende Punkte in der Geschichte des Gebrauchs der Nuklearenergie. Die Daten wurden dem "Buch der Welthoroskope" von Nicholas Campion sowie Taegers "Internationalem Horoskope Lexikon" entnommen.

Es ist unter Mundan-Astrologen bekannt, dass die Grade 7 - 11 der beweglichen Zeichen mit dem Gebrauch der Nuklearenergie in Verbindung stehen. Dieser Gradbereich wurde bei wichtigen, die Atomkraft betreffenden Ereignissen immer wieder durch Planetenstellungen aktiviert: So ereignete sich die erste Kettenreaktion am 2. Dezember 1942 unter einer Saturn/Sonne-Opposition auf 9 - 10 Grad Zwillinge/Schütze. Bei der Zündung der ersten Atombombe am 16. Juli 1945 stand Venus auf 9 Grad Zwillinge. Beim Abwurf der Atombombe auf Hiroshima am 6. August 1945 war es Mars, der sich auf 9 Grad Zwillinge befand. Bei dem schweren Atomunfall im Kernkraftwerk Three-Mile-Island (Harrisburg) am 28. März 1979 stand Saturn auf 9 Grad Jungfrau. Zum Zeitpunkt der verheerenden Atomkatastrophe von Tschernobyl befand sich Saturn auf 9 Grad Schütze.
Wenn wir uns vor Augen führen, dass sich die letzte Konjunktion der beiden äußeren kollektiven Planeten Neptun und Pluto zwischen 1891 und 1892 dreimal auf 7 - 9 Grad Zwillinge ereignete, so können wir verstehen, warum diesem Tierkreis-Abschnitt für die heutige Menschheit eine so bedeutsame Rolle zukommt. Betrachten wir nun die Horoskope im einzelnen:

Die erste kontrollierte Kettenreaktion fand am 2. Dezember 1942 um 15.25 in Chicago statt. Es war lange unklar, ob damals "Central Standard Time" oder die "Central War Time" gültig war. Mittlerweise liegen Dokumente vor, die belegen, dass die Kettenreaktion um 15.25 Central Standard Time oder 21.25 GMT erfolgte.

Die Kreisabbildung des Horoskops zeigt Uranus, Pluto und Mars an Hauptachsen in jeweils dominanter Position. Die Opposition von Saturn zu Sonne, Merkur und Venus verleiht dem Tag eine ernste und nüchterne Prägung. Der Mond - Symbol für die Stunde - befindet sich am Widderpunkt und verweist so auf die allgemeine Bedeutung dieser Stunde. Die exakte Konjunktion des Mondes mit Neptun lässt auf Unsicherheit und Infragestellung schließen. Angesichts dieser Konstellation verwundert es nicht, dass sich die Wissenschaftler bis zuletzt nicht absolut sicher waren, ob der Reaktor beim Experiment durchhalten oder explodieren würde.

Untersuchen wir die Hauptachsen Aszendent und MC, welche die Planetenpositionen an Ort und Zeit binden, so ergeben sich höchst aussagekräftige Planetenbilder: Der Aszendent steht in Mars/Uranus: plötzliche Freisetzung von Energie an diesem Ort. Die Achse AC/MC deckt sich mit Mars/Pluto: gewaltige Energie zu dieser Zeit an diesem Ort. Das MC als Symbol für die Minute befindet sich exakt in Uranus/Neptun. Die Verbindung von Uranus und Neptun lässt sich wörtlich mit "Auflösung des Willens" oder "Ohnmacht" übersetzen. In der Mundan-Astrologie steht sie für Naturkatastrophen, wobei sich häufig schon kleinere Winkel katastrophal auswirken. Hier können wir die Konstellation als Ohnmacht gegenüber den ungeheuren Kräften verstehen, die durch den Gebrauch der Kernkraft freigesetzt werden.
Alle genannten Beziehungen ergeben sich bereits bis Teiler 4. Ab Teiler 16 verbinden sich beide Hauptachsen gemeinsam mit Mars/Uranus (AC = MC = MA/UR) - jeder mit Halbsummen arbeitende Astrologe dürfte fasziniert sein von diesem Bild, das sich in völliger Exaktheit ergibt und zeigt, wie genau der Kosmos arbeitet.



Am 16. Juni 1945 wurde um exakt 19.29.21 Uhr GMT auf dem Testgelände Alamogordo in New Mexico die erste Atombombe gezündet. Das unter dem Codenamen "Trinity" laufende Experiment war akribisch vorbereitet und mehrere Male verschoben worden. Die sekundengenaue Zeit entstammt den Unterlagen des California Institute for Technology, das die seismischen Schockwellen der Explosion aufzeichnete. Auch hier herrschte wegen der Unklarheit der Zeitzone lange Verwirrung über dieses Ereignis, bis der Astrologe Michael Harding einen Augenzeugenbericht fand.

Was die Menschheit seitdem in Angst und Schrecken versetzt, löste bei den wartenden Wissenschaftlern und Militärs an diesem Tag helle Begeisterung aus. "Trinity" entfaltete eine Sprengkraft von 20.000 Tonnen TNT, und die Druckwelle war noch in 160 Kilometern Entfernung zu spüren. Als sich die Experten einige Tage später zum Point Zero vorwagen, bot sich ihnen ein Bild der Verwüstung. Die eigens für "Trinity" gebaute Stahlkonstruktion war verdampft, an ihrer Stelle erstreckte sich ein Krater von über 300 Metern Durchmesser. Im Umkreis war der Boden auf eine Entfernung von mehreren Kilometern verbrannt.

Wenn wir uns vor Augen führen, dass wir es hier mit einem der wichtigsten und zerstörerischsten Ereignisse in der Geschichte der Menschheit zu tun haben, so muss der flüchtige Blick auf den Horoskopkreis zunächst enttäuschen. Saturn im Quadrat zu MC und Mond ist der bedrohlichste Aspekt, den wir auf den ersten Blick erkennen können. Doch Mond Quadrat Saturn wiederholt sich jeden Monat zweimal, wir müssen also schon etwas genauer hinsehen.

Die Untersuchung der Halbsummen zeigt die dramatische Zeitqualität, unter der die Explosion stattfand: Wieder ist die Achse Uranus/Neptun angesprochen - Pluto läuft in der direkten Halbsumme der beiden Planeten, was sich treffend mit "Massen-Ohnmacht" übersetzen lässt. Wenn sich die drei Langsamläufer zu einem Bild verbinden, muss dies für die ganze Menschheit von Bedeutung sein. Ebertin schreibt in seinem Standardwerk "Kombination der Gestirneinflüsse" über Pluto = Uranus/Neptun wörtlich: "Starke Beeinflussbarkeit, sich zum Spielball äußerer Einflüsse machen. Widerstand aufgeben, sich fügen müssen, große Verluste, Katastrophen." In Teiler 8 gesellt sich Sonne/Mars hinzu, Teiler 16 bindet das MC als Symbol des Augenblicks an diese Konstellation. Es ließen sich noch zahlreiche weitere Planetenbilder benennen, MC = Pluto = Sonne/Mars = Uranus/Neptun ist aber bereits ein sehr ausdrucksstarkes Bild für die Realität der Bombe.



Das Zeitalter des Atomkrieges begann mit der Explosion der Atombombe über Hiroshima in Japan am 6. August 1945 um 8.16 Uhr Ortszeit (JST). Als die von einem amerikanischen Flugzeug abgeworfene Bombe mit dem zynischen Namen "Little Boy" in einer Höhe von 600 Metern über Hiroshima detonierte, bedeutete dies nicht nur den Tod für abertausende von Menschen, es markierte auch einen Wendepunkt in der Menschheitsgeschichte: Von nun an waren vernichtende Zerstörungen nicht bekannten Ausmaßes möglich.

Das Horoskop für diesen Augenblick zeigt Uranus gradgenau am MC. Die Sonne steht in Konjunktion mit Pluto. Selbstverständlich ist das große Planetenbild Pluto = Uranus/Neptun nur drei Wochen nach dem "Trinity"-Experiment unverändert wirksam. Der Mond bildet eine exakte Konjunktion mit Saturn (traurige Stunde, Stunde der Trennung, das trauernde Volk).

Hier ein Überblick über die entscheidenden Halbsummen bis Teiler 8: Uranus (plötzliche Wendung, Aufregung, Explosion) = Sonne/Mond (an diesem Tag zu dieser Stunde) = MC (zu dieser Minute) = AC (an diesem Ort). Sonne = Mars/Saturn = Mondknoten/AC = Mondknoten/MC (Tod, Trennung, Trauer, Schicksalsgemeinschaft). Das kollektive Bild Pluto = Uranus/Neptun verbindet sich mit Neptun/AC und Neptun/MC (Katastrophe, Schädigung, bedrückende Umwelt). Auch kann man die Verknüpfung von NE/AC und NE/MC mit besagtem Bild als Symbol für die unsichtbare und schleichende Wirkung der radioaktiven Strahlung an diesem Ort auffassen.



Am 26. April 1986 ereignete sich in der Stadt Prypjat, Ukraine (damals: Sowjetunion) eine katastrophale Kernschmelze und Explosion im Kernreaktor Tschornobyl Block 4. Der Unfall, dessen Hergang bis heute nicht zweifelsfrei geklärt ist, ereignete sich exakt um 1.23 Uhr Ortszeit (R3S). Er gilt als die schwerste nukleare Havarie und war eine der größten Umweltkatastrophen überhaupt. Bekannt ist das Unglück unter dem russischen Namen der Nachbarstadt Tschernobyl, da Russisch zum Zeitpunkt der Katastrophe Hauptamtssprache war.

Das Horoskop zeigt eine gradgenaue Opposition von Sonne und Pluto, die in die Nähe der MC-IC-Achse fällt. Uranus bildet zu dieser Zeit ein Halbquadrat zu Pluto, das durch die Sonne als Anzeiger des Tages exakt ausgelöst wird (SO = UR = PL). Die Mondknoten-Achse deckt sich exakt mit der MC-IC-Achse.

Wie bei allen vorherigen Beispielen wird auch hier Uranus/Neptun ausgelöst: Die Achse umklammert den Aszendenten und befindet sich zusammen mit Sonne/Mond am Widderpunkt: WI = SO/MO = UR/NE: Ohnmacht (UR/NE ) an diesem Ort (AC), an diesem Tag, zu dieser Stunde (SO/MO). Der Aszendent befindet sich in der "Todes-Achse" Mars/Saturn. AC/MC deckt sich mit Mars in Sonne/Pluto. Saturn befindet sich in Sonne/Mars und Mars/Pluto. Wie bei den anderen Beispielen müssen wir auch hier bis Teiler 16 gehen, um das aussagekräftige Bild AC/MC = Sonne = Mars = Pluto zu erhalten.


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