Olaf Staudt
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Astrologische Analysen



Braunbär Bruno und die Börse


Anfang Mai kam mit "Bruno" alias "JJ1" erstmals seit 170 Jahren wieder ein wilder Bär nach Deutschland. Weil er in menschliche Siedlungen eindrang, wurde das zunächst willkommene Raubtier von den bayerischen Behörden als "Problembär" eingestuft und erhielt fortan in den mitteleuropäischen Medien viel Aufmerksamkeit. Alle Versuche, ihn aufzuspüren, schlugen fehl, Bruno trickste alle Experten mühelos aus. Am 26. Juni wurde Bruno in der Nähe des Spitzingseegebiets in Bayern von Jägern erschossen. Ein Sprecher des Umweltministeriums bestätigte den Abschuss. Der Bär sei gegen 04.50 Uhr in der Nähe der Rotwand erlegt worden. Nach wochenlangen vergeblichen Versuchen, das Tier lebend zu fangen, war Bruno zu Wochenbeginn zum Abschuss freigegeben worden.

Der Schuss, der den zweijährigen Braunbären niederstreckte, scheuchte die Republik auf, schließlich gehört der Braunbär zu den vom Aussterben bedrohten Arten. Tierschützer reagierten mit Morddrohungen gegen Jäger und Bayerns Umweltminister Schnappauf. Dass der Braunbär abgeschossen wurde, ist in der Tat ein Skandal, denn niemand kann behaupten, es sei nicht möglich gewesen wäre, den Bären lebend bzw. betäubt zu fangen.

Der Fall Bruno ist aber auch aus astrologischer Sicht von großem Interesse, schließlich handelt es sich hierbei um einen klassischen Fall von Synchronizität. So schrieb der österreichische Astrologe Manfred Zimmel auf seiner Internetseite folgendes: "Der Bär wurde das erste Mal am Donnerstag 4.5. gesichtet, parallel dazu schlug an den Aktienmärkten ebenfalls die Bärentatze kräftig zu, die wichtigen Indizes in den USA und Europa erreichten am Freitag 5.5. und Montag 8.5. ihre Jahreshochs und der schärfste Rückgang seit Jahren setzte ein. Bekanntermaßen ist der Bär das Symboltier für Baissen, ist es bloßer Zufall, daß beide Ereignisse fast genau am selben Tag begannen und der Bär zumindest in den (mittel-) europäischen Massenmedien seither einen Platz einnimmt wie kaum jemals zuvor?"

Abb. oben: DAX-Chart für 2006

Sportreporter Waldemar Hartmann, der sich meines Wissens nicht mit Astrologie befasst aber wie der Verfasser mit Sonne und Mond im Zeichen Fische geboren wurde, konnte eine weitere Parallele zur deutschen Fußball-Nationalmannschaft und ihrem bisher überaus erfolgreichen Spiel herstellen: "Der Bär war in Bern Wappentier, Deutschland wurde 1954 Fußballweltmeister! Der Bär war Wappentier der Erzdiözese München/Freising 1974, Deutschland wurde Weltmeister! Der Bär ist der Korbiniansbär im Wappen des Papstes in Rom, Deutschland wurde 1990 Weltmeister! Und jetzt kommt der Bär JJ 1-Bruno und führt uns nach Bärlin, und was ist dort im Wappen? Also, Hände weg, liebe Staatsregierung, von dem Bären."

Leider wurde dieser Appell von der bayerischen Regierung nicht beherzigt. Wenn Deutschland nun nicht Weltmeister wird, wissen wir ja, woran es lag...


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