Olaf Staudt
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Astrologische Analysen



George W. Bush – sein Geburtsbild und dessen zeitliche Muster

Radix Bush

Obwohl es mir schwer fällt, bei einem Menschen, der sich so rücksichtslos über jedes Völkerrecht hinwegsetzt, neutral zu bleiben, will ich versuchen, die astrologische Untersuchung mit der nötigen Objektivität vorzunehmen (Abb. oben: Radix George Bush).

George Bushs besondere Fähigkeiten liegen im kommunikativen Bereich. Er ist zweifellos ein Mensch mit großer Überzeugungskraft, jemand, dem es leicht fällt, sich darzustellen und andere auf seine Seite zu ziehen (Mond/Jupiter in der Waage im 3. Haus; Merkur/Pluto in Löwe am AC). Das Horoskop zeigt einen sehr verletzlichen Menschen mit einer überaus privaten Seite (Sonne in Krebs im 12. Haus), der gleichzeitig ein enormes Bedürfnis nach Anerkennung und Liebe, sowie einen großen Drang nach Macht besitzt (Merkur/ Pluto am Löwe - AC; Merkur regiert das 11. Haus – das Haus der Anerkennung und Liebe, die man von anderen bekommt – und steht unter starker Entwicklungsspannung). Wenn Bush unter Druck gerät, übertüncht er seine Verletzlichkeit durch eine harte, unerbittliche Haltung. Die ausschließliche Verteilung der Planeten auf der Ostseite des Horoskops lässt eine stark selbstschützende Haltung erkennen. Die Konjunktion von Mond und Jupiter im 3. Haus kann, wenn sie negativ ausgelebt wird, zu selbstgerechtem, missionarischem Verhalten sowie maßloser Selbstüberschätzung verleiten.

Bushs Horoskop ist auf geradezu schicksalhafte Weise mit dem Geburtsbild der USA verknüpft: Der Mondknoten der USA steht in exakter Konjunktion zu seinem AC, die Krebs-Sonne der USA steht in Konjunktion zu seiner Sonne, der Mars der USA steht in Konjunktion zu seiner Uranus-Mondknoten-Verbindung (!), der Uranus der USA steht in exaktem Quadrat zu seinem Mars (!) usw. Siehe unten (Außenkreis USA):

Innenkreis: Bush, außen: USA

Betrachten wir die Sekundärprogression für das Jahr 2003, so fällt auf, dass Bush in einer außerordentlich gefährlichen Zeit an die Macht kam:

Innenkreis: Radix, außen: Sekundärprogression

Der progressive Mars bildet ein Quadrat zu seiner Radix-Sonne (während des Afghanistankrieges war dieser Aspekt exakt), gleichzeitig nähert sich die progressive Sonne dem Radix-Mars. Als die Flugzeuge ins World Trade Center krachten, stand der laufende Jupiter auf Bushs Radix-Sonne und brachte ihm den zuvor nicht in dem Maße vorhandenen Erfolg und die Beliebtheit bei seinem Volk. Er hatte plötzlich ein Ziel und eine Mission, etwas wofür er kämpfen konnte (Sonne - Mars).

Doch die schwierigste Konstellation nähert sich langsam der Exaktheit: Die progressive Sonne bildet eine Konjunktion zur progressiven Mars-Saturn-Achse (So prog. = Ma/Sa prog.). Zur Erinnerung: das Ganze findet auch noch auf dem Radix-Mars statt! Exakt ist dieser Aspekt zwar erst Ende 2004, dennoch zeigen sich seine Auswirkungen bereits jetzt deutlich. Bush gerät wegen seiner verantwortungslosen und verfehlten Irak-Politik zunehmend unter Druck. Interessanterweise wurde, als Bush den Befehl zum Krieg gegen den Irak gab, mundan die gleiche Konstellation fällig (So = Ma/Sa) und löste somit seine Progression zum ersten Mal aus. Zu dieser Zeit wälzte er seine Konstellation noch auf andere ab und zog als mächtigster Mann die ohnmächtige Wut der ganzen Welt auf sich. Ist der Aspekt aber erst einmal exakt, betrifft es ihn persönlich (Sonne). So = Ma/Sa bedeutet die totale Blockade. Man verspürt den Drang zu handeln, erfährt gleichzeitig aber die Hemmung und Kontrolle von außen. Man kommt einfach nicht weiter. Die Wirkung einer solchen Zusammengestirnung kann man sich gut an Bundeskanzler Schröder vor Augen führen, der den gleichen Aspekt, allerdings in abgeschwächter Form (kleinerer Teiler, der Radix-Mars ist nicht beteiligt), während des ganzen Jahres 2003 erlebt. Da die Sonne die Lebensenergie symbolisiert, besteht – zumal für einen Menschen in einem solchen Amt – auch immer Lebensgefahr, wobei hier aber nicht vorausgesagt wird, dass Bush einem Attentat zum Opfer fällt.

Eines ist jedoch sicher: Bush wird im Laufe des Jahres 2004 immer stärker unter Druck geraten und es ist fraglich, ob er für eine zweite Amtsperiode zum Präsidenten gewählt werden wird.


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