Olaf Staudt
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Astrologische Analysen



Das Einstein-Jahr 2005


"Mit mir hat man seit dem Bekanntwerden der Lichtkrümmung einen Kultus getrieben, dass ich mit vorkomme wie ein Götzenbild", schrieb Einstein 1920. "Aber auch das wird mit Gottes Hilfe vorübergehen." Hier allerdings irrte sich der Physiker gewaltig, denn gerade im Jahr 2005 richtet sich der Blick der Welt wieder verstärkt auf seine Person und sein Werk. In diesem Jahr jährt sich nämlich zum 100. Mal das so genannte Wunderjahr 1905, in dem Einstein als 26 Jahre alter Patentbeamter seine Spezielle Relativitätstheorie und weitere grundlegende physikalische Forschungen in einzelnen Aufsätzen veröffentlichte. Vor 100 Jahren also kam die These in die Welt, dass Raum und Zeit von der Geschwindigkeit des Beobachters abhängen, dazu die Formel mit dem magischen Klang: E = mc².

Abb. rechts: Geburtshoroskop Albert Einsteins, 14.3.1879, 11.30 LMT, Ulm, Quelle: IHL-1.

Das Geburtsbild Einsteins zeigt einen Menschen, dessen Lebensenergie darauf ausgerichtet ist, zu fühlen, zu verstehen und sich mit dem Ungreifbaren zu befassen (Fische-Sonne). Diese Energie bekommt durch den Schütze-Mond Auftrieb. Es besteht das starke Bedürfnis, die eigenen Meinungen zum Ausdruck zu bringen und für das zu stehen, was richtig ist. Visionäre Kräfte können auf hoch-experimentelle oder unpraktische Bereiche gerichtet werden. Durch mentales Training kann ein zwingendes Bewusstsein von der Welt - sogar mit einer durchdringend spirituellen Qualität - entstehen. Die "Insel-Konjunktion" von Merkur und Saturn dominiert das Geburtsbild (beide Planeten sind ansonsten unsapektiert, "laufen quasi mit dem Horoskop davon") - tiefgründiges, philosophisches, logisches Denken, Ernsthaftigkeit, möglicherweise auch eine Neigung zu Depressionen sind hier angezeigt. Eine Verbindung von Jupiter und Pluto im Geburtshoroskop stellt ein großes Erfolgspotential dar, vor allem wenn persönliche Faktoren beteiligt sind. In Einsteins Horoskop steht Pluto im Quadrat zu Jupiter, sowie in der Achse Sonne/Mars (PL = SO/MA), was einen fanatischen Arbeitsmenschen symbolisiert. Einstein war in der Lage ungeheure Energie für die eigenen Ziele zu mobilisieren. Jupiter bildet ein Anderthalbquadrat zum Aszendenten, ein Opposition zu Uranus und steht in der Achse Uranus/Pluto (JU = UR/PL) - deutlicher Hinweis auf außergewöhnliche Erfolge. Das MC steht in Sonne/Uranus und bildet ein Halbquadrat zu Mars (MC = MA = SO/UR), was für den Reformer und Wissenschaftler charakteristisch ist. Der unaspektierte Neptun (bildet keine so genannten ptolemäischen Hauptaspekte) als Herrscher des Fische-MC verweist auf ein starkes kreatives Potential. Abb. unten: Halbsummenliste Einsteins in Teiler 8:





Hier die wichtigsten Stationen im Leben Einsteins mit den entsprechenden Sonnenbögen (//: Spiegelung an einem der Kardinalpunkte):

Die erste Heirat Anfang 1903 fand unter Sonne vorgeschoben = Venus statt. Als Einstein 1905 seine ersten Veröffentlichungen zur Relativitätstheorie herausbrachte und damit weltweites Aufsehen erregte, erreichte Jupiter vorgeschoben die Sonne und das MC vorgeschoben den Pluto (Abb. links). Seine Berufung an das Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin fand im Jahre 1913 unter MC vorgeschoben = Uranus und Sonne vorgeschoben = MC statt. Als 1919 Venus vorgeschoben den Aszendenten, und Pluto vorgeschoben den Saturn (Herrscher von 7) erreichte, kam es zur Trennung von seiner Frau und zur Heirat mit Elsa Löwenthal. Den Nobelpreis im Jahre 1921 erhielt er unter Sonne vorgeschoben // Pluto, Jupiter vorgeschoben = Pluto, Uranus vorgeschoben = Jupiter. 1933 musste Einstein in die USA auswandern, wofür Saturn vorgeschoben = AC und Mond vorgeschoben = Neptun maßgebend sind. Beim Tod seiner Frau im Jahre 1937 war fällig: Saturn vorgeschoben = Venus, Neptun vorgeschoben = Saturn (Herrscher von 7), Venus vorgeschoben = Mond = Saturn/Pluto. Albert Einstein starb am 18.4.1955 unter Mars vorgeschoben // Saturn vorgeschoben = AC.


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