Olaf Staudt
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Astrologische Analysen



Das Seebeben in Südasien


1.1.2005 - Ein Seebeben im Indischen Ozean erreichte am 26. Dezember 2004 um 1.58 Uhr MEZ (7.58 Uhr Ortszeit in West-Indonesien und Thailand) eine Stärke von 9,0 auf der Richterskala und verursachte durch seine Flutwellen verheerende Schäden in den Küstenregionen im Golf von Bengalen, Südasien und Südostasien. Das Ausmaß der Katastrophe ist noch immer kaum abzusehen. Die vorläufige Bilanz in den vier am meisten betroffenen Ländern (Indonesien, Sri Lanka, Indien und Thailand) berichtet von mehr als 80 000 Toten, aber zehntausende Menschen werden weiter vermisst. Jede Stunde wächst die Zahl der Opfer. Nach Aussagen des UN-Generalsekretärs Jan Egeland liege der Schaden "jenseits der Vorstellungskraft".

Angesichts der dramatischen Opferzahlen und der vielen menschlichen Schicksale sind Meldungen über die ökologischen Begleiterscheinungen der Naturkatastrophe zunächst zweitrangig. Aber das Beben und die von ihm ausgelösten Flutwellen führten auch zu mannigfaltigen Schäden an Ökosystemen und verursachten geotektonische Veränderungen an der Erdoberfläche.

Mit einer Magnitude von 9,0 auf der so genannten Richter-Skala war das Seebeben vor der Küste Sumatras das stärkste seit vierzig Jahren und überhaupt eines der gewaltigsten, das je gemessen wurde. Es setzte eine gigantische Energiemenge frei, die nach Aussage von Roger Musson vom British Geological Survey etwa der Sprengkraft von 200 Millionen Tonnen TNT entsprach.

Die in meinem Newsletter Quartal IV / 2004 beschriebene Spiegelung von Saturn und Uranus an der 0 Grad-Widder-, bzw. 0 Grad-Krebs-Achse - eine Konstellation, die für Umsturz, Revolution, Naturkatastrophen, bzw. die Unvereinbarkeit von Prinzipien steht - fand mit diesem schrecklichen Ereignis ihren Höhepunkt. Abb. rechts: Die Spiegelung von Saturn und Uranus ist zum Zeitpunkt des Bebens noch immer mit einem Orbis von weniger als einem Grad exakt.

Untere Abbildung zeigt eine Liste aller langsamen Faktoren und Halbsummen (Mars bis Pluto) in Teiler 8 (Konjunktionen, Quadrate, Oppositionen, Halb- und Anderthalbquadrate) zur Zeit des Bebens.

Die Spiegelung von Saturn und Uranus befindet sich, wie gesagt, immer noch im Wirkungsbreich. Diese beiden Planeten stehen außerdem in der Halbsumme von Neptun und Pluto (rechte Einrahmung). Wir haben es also hier mit einem Planetenbild zu tun, an dem alle vier Langsamläufer von Saturn bis Pluto beteiligt sind: Saturn = Uranus = Neptun/Pluto. Schlägt man in Ebertins "Kombination der Gestirneinflüsse" unter UR = NE/PL nach, so findet man unter anderem das Stichwort "Katastrophen". Dieses Bild lässt sich auch mit "plötzlichen (UR) Wasser- (NE) massen" (PL) übersetzen. Zusätzlich besetzen die Halbsummen Uranus/Neptun und Saturn/Pluto eine gemeinsame Achse: UR/NE = SA/PL (mittlere Einrahmung) - also wieder eine Beteiligung aller vier Langsamläufer. Solche Konstellationen, die über lange Zeit bestehen bleiben, sind immer kritisch. Saturn/Pluto steht für Verlust, Trennung, höhere Gewalt, Uranus/Neptun wird mit Bewusstlosigkeit, Ohnmacht, Jenseits, sowie Ereignissen im Zusammenhang mit Wasser in Verbindung gebracht. Weiterhin finden wir Neptun am Widderpunkt in der Halbsumme Mars/Saturn (linke Einrahmung).

Ausgelöst werden solch spannungsgeladene Konstellationen durch die schnell laufenden Faktoren, insbesondere Sonne und Mond, wobei die Sonne und ihre Achsen den Tag anzeigt, und der Mond die Stunde symbolisiert. Zur Zeit des Bebens standen sowohl die Achse Sonne/Widder, als auch der Mond in Mars/Saturn (siehe Abb. links). Also: Trennung, Tod (MA/SA) an diesem Tag in der Öffentlichkeit (= SO/WI) zu dieser Stunde (= MO).


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