Olaf Staudt
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Astrologische Analysen



Paukenschlag in Berlin


Am Sonntag, den 22. Mai 2005 überraschte Gerhard Schröder nach der Niederlage der SPD in Nordrhein-Westfalen die deutsche Öffentlichkeit mit der Forderung nach Neuwahlen.

Durch das "bittere Wahlergebnis" von Nordrhein-Westfalen sei die Grundlage für die Fortsetzung der bisherigen Arbeit der Koalition in Frage gestellt. "Für die aus meiner Sicht notwendige Fortsetzung der Reformen halte ich eine klare Unterstützung durch eine Mehrheit der Deutschen für unabdingbar." Er halte es deswegen "für seine Pflicht und Verantwortung, darauf hinzuwirken, dass der Herr Bundespräsident von den Möglichkeiten des Grundgesetzes Gebrauch machen kann, um so rasch wie möglich – also realistischerweise für den Herbst dieses Jahres – Neuwahlen zum deutschen Bundestag herbeizuführen."

Dieser Paukenschlag ereignete sich unter einer exakten Verbindung von Saturn und Pluto: Beide Planeten bilden derzeit einen Quincunx-Aspekt, was zeigt, dass der Bundeskanzler bei seiner Entscheidung wieder einmal seinen politischen Instinkt unter Beweis stellte. Unter Saturn-Pluto bleiben einem nämlich nicht viele (Wahl)-Möglichkeiten - es geht hier vielmehr um eine notwendige (oder erzwungene) Trennung.
Bezeichnenderweise ist auch Gerhard Schröders Horoskop von schwierigen Saturn-Pluto-Auslösungen betroffen, indem der laufende Pluto seit Anfang 2004 eine Opposition zum Radix-Saturn bildet - siehe Abb. rechts: Radix Gerhard Schröder (7.4.1944, 21.48 MES, Blomberg) mit den Transiten für Ende Mai im Außenkreis.

Die lineare Darstellung von Schröders Radix mit Transiten (mittlere Linie) und Sekundärprogression (untere Linie) für den Abend der verlorenene NRW-Wahl spiegelt die derzeitige desolate Lage der SPD deutliche wider: Die im letzten Jahr exakt gewordene Saturn-Neptun-Progression weist auf einen deprimierenden Zustand chronischer Natur hin. Am Wahltag wurde diese Konstellation exakt durch den progressiven Mond ausgelöst (Einrahmung unten links). Der laufende Pluto, der seit über einem Jahr zwischen Saturn, Mond und Mars hin und her pendelt, zeigt die Notwendigkeit einer Trennung oder Umstrukturierung klar an.


Schröder möchte am 1. Juli im Parlament die Vertrauensfrage stellen. Damit könnte die angestrebte vorgezogene Bundestagswahl Mitte September stattfinden. Als Termin zeichnet sich nach Gesprächen zwischen Regierung und Opposition der 18. September ab. Vieles spricht für dieses Datum, da an diesem Tag gleich sechs Planeten exakte Aspekte zu einander bilden (Abb. rechts: Linear Teiler 12).

Im Kreis sieht das folgendermaßen aus: Jupiter und Pluto bilden ein exaktes Sextil, Jupiter und Uranus bilden eine Opposition im Gegenbogen (die Distanz des Uranus zu 0° Widder entspricht exakt der Distanz des Jupiter zu 0° Waage), Mars und Saturn bilden eine Opposition im Gegenbogen (die Distanz des Mars zu 0° Widder entspricht exakt der Distanz des Saturn zu 0° Waage), Venus wiederum bildet ein Gegenbogen-Quadrat zu Mars (Mars minus Widder = Venus minus Steinbock) und ist durch ein Quadrat, bzw. ein Trigon mit Saturn und Uranus verbunden. Es versteht sich von selbst, dass eine solche Konstellation nicht allzu häufig auftritt.

Nun muss man, um auf einen Sieg der Union unter Angela Merkel zu setzen, kein Astrologe sein, aber raten Sie mal, wie dieses einzigartige "Planeten-Six-Pack" mit dem Horoskop von Angela Merkel (17.7.1954, 18.00 MET, Hamburg) in Verbindung steht (Abb. unten):

Richtig, alle sechs Planeten verbinden sich am 18. September mit Merkels Radix-MC (Jupiter Konjunktion MC)! Bleibt abzuwarten, ob an diesem Tag auch tatsächlich gewählt werden wird. Wenn der Termin zweifelsfrei feststeht, werde ich weitere und genauere Analysen auf diese Seite stellen, obgleich sich die Spannung am Wahlabend in Grenzen halten dürfte...


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